Von 1998 - 2000 wurde das Federseemuseum in Bad Buchau um ein Freigelände mit 12 rekonstruierten Häusern aus der Stein- und Bronzezeit erweitert. Hier konnten wir am Beispiel der Alleshausen-Hütten zeigen, dass ein ergrabener Hausgrundriss verschiedene Möglichkeiten der Konstruktion erlaubt, und neue Arten der Dachdeckung erproben: Statt mit dem beliebten, aber oft nicht nachgewiesenen Schilf wurden mehrere Dächer mit Linden-, Birken- und Eichenrindenschindeln gedeckt, was sich in der Praxis sehr bewährt hat. Der Nachbau des Blockhauses aus der Wasserburg Bad Buchau erhielt ein Erddach und eine Tür aus Eichenbrettern, die mittels Gratleisten zusammengehalten werden.

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